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Wie sind Winter und Sommer im Friaul – verglichen mit München oder Wien?

Der Januar an der Küste von Triest hat ein Mittel von 5,9 °C; München kommt auf 0,9 °C, Wien auf 0,8 °C. Im Sommer steigt das Thermometer in der friaulischen Tiefebene im Median an 48 Tagen über 30 °C, im Moränenhügelland an 36, in Karnien an 17.

Veröffentlicht am 22. Oktober 2026

Januar: Die Küste ist der milde Teil

Das Meer hält die Küste warm. Nur 5 Gemeinden haben ein Januarmittel von mindestens 5 °C, alle am Meer oder an der Lagune zwischen Muggia und Lignano; am mildesten ist Muggia. In Triest liegt das mittlere Januar-Minimum bei 3,6 °C, in München bei −1,8 °C, in Wien bei −1,3 °C.

Im Landesinneren gleicht der Winter dem von Mailand: Udine hat 3,8 °C. In den Bergen ist er alpin; Tarvis liegt mit −2,1 °C unter München, aber über Klagenfurt (−2,8 °C).

Januar, Mittel Januar, Tiefstwert Juli, Höchstwert Frosttage Hitzetage (über 30 °C) Niederschlag im Jahr
Triest 5,9 °C 3,6 °C 28,7 °C 12 32 1.040 mm
Udine 3,8 °C −0,5 °C 29,9 °C 67 39 1.410 mm
Tarvis −2,1 °C −6,8 °C 25,0 °C 143 9 1.490 mm
München 0,9 °C −1,8 °C 24,9 °C 73 12 940 mm
Wien 0,8 °C −1,3 °C 27,1 °C 62 21 674 mm
Salzburg −0,3 °C −3,4 °C 25,2 °C 86 13 1.186 mm
Klagenfurt −2,8 °C −5,8 °C 27,1 °C 111 19 946 mm
Ljubljana 1,0 °C −1,7 °C 27,9 °C 72 26 1.368 mm
Mailand 3,2 °C −0,4 °C 30,7 °C 46 53 —

Für Mailand hat die offizielle Niederschlagsreihe lückenhafte Jahre; wir lassen sie weg.

Januar, Mittel−2,1 °C – 2,3 °C2,3 °C – 3,4 °C3,4 °C – 3,8 °C3,8 °C – 4,1 °C≥ 4,1 °CJeder Punkt ist ein Rathaus

Juli: Die Ebene glüht, das Hügelland atmet

Die echte Hitze liegt in der Ebene. In der friaulischen Tiefebene liegt das Julimaximum im Median bei 30,4 °C, und an 48 Tagen im Jahr steigt es über 30 °C; im Moränenhügelland um San Daniele sind es 29,2 °C und 36 Tage. Das Tagesmaximum ändert sich kaum, die Zahl der Hitzetage deutlich.

Direkt am Meer gibt es weniger heiße Tage, 24 in Lignano und 32 in Triest, dafür warme Nächte: Das Minimum bleibt in Lignano in 59 Nächten im Jahr über 20 °C, in Triest in 56, in Udine in 10. München zählt 1 Tropennacht, Wien 6. In den Bergen bleibt der Sommer frisch: In Sappada liegt das Julimaximum bei 21,2 °C.

Regen: Julische Voralpen gegen Tiefebene

Friaul ist regenreich, und das sehr ungleich. Nach der regionalen Umweltagentur ARPA fallen in den Voralpen zwischen 2.400 mm und 3.400 mm im Jahr, Werte, die sie zu den höchsten Europas zählt; am meisten in den Julischen Voralpen. An der Küste sind es zwischen 900 mm und 1.000 mm.

Am Rathaus gemessen ist Taipana mit 2.590 mm am nassesten, dann folgen Lusevera (2.530 mm) und Resia (2.470 mm). Die Tiefebene hat im Median 1.180 mm, Lignano 980 mm. Selbst Udine bekommt mit 1.410 mm mehr Regen als München (940 mm) oder Salzburg (1.186 mm).

Niederschlag pro Jahr970 mm – 1.260 mm1.260 mm – 1.370 mm1.370 mm – 1.630 mm1.630 mm – 1.900 mm≥ 1.900 mmJeder Punkt ist ein Rathaus

Schnee und Frost in den Bergen

Die Schneedecke messen nur wenige Stationen; hier nennen wir jene mit einer Reihe 1991–2020. In Tarvis liegt an 78 Tagen im Jahr Schnee, in Forni di Sopra an 84; in Klagenfurt an 53, in München an 42, in Wien an 32. In Triest im Schnitt an weniger als einem Tag (0,8).

Für Sappada haben wir keine Schneemessung, wohl aber Frosttage: 138 im Jahr; und mit 21,2 °C hat es das niedrigste Julimaximum der Region. Die meisten Frosttage hat Tarvis mit 143.

Die Bora in Triest

Die Bora ist der trockene, kalte Wind aus Ostnordost, laut ARPA der vorherrschende Wind an der Küste, vor allem im Winter. An der Station Molo Bandiera in Triest überschreiten die Böen an 49 Tagen im Jahr 72 km/h (1995–2024); die stärkste dort gemessene, am 11. Februar 2012, erreichte 168 km/h. An der Station Sgonico auf dem Karst sind es 3 Tage, in Udine 1 Tag. Wind ändert sich auf kurze Distanz stark: Die Zahlen gelten für die Station, nicht für jedes Haus.

Woher die Zahlen kommen – und wie verlässlich sie sind

  • Gemeinden im Friaul: Klimanormalwerte 1991–2020 der ARPA FVG auf dem regionalen Raster, abgelesen am Rathaus. Die Vergleichsstädte, Mailand eingeschlossen: jeweils die offizielle Wetterstation, gleicher Zeitraum.
  • Verlässlichkeit: Für 2 Gemeinden, Grado und Duino-Aurisina, stufen wir sie als gering ein. In Grado steht das Rathaus am Ufer, wo das Raster keinen Wert hat; verwendet wird die nächste gültige Zelle. In Duino-Aurisina mildert das Meer Tiefstwerte und Frosttage, der Hauptort auf dem Karst ist kälter. Für 15 weitere Gemeinden, darunter Triest und Lignano, ist sie mittel. Am Ufer rechnet das Raster vorsichtig: An der Mole Bandiera in Triest misst die ARPA-Station im Januar 7,0 °C im Mittel, 5 Frosttage und 76 Nächte über 20 °C.
  • Wind und Schnee stammen von Stationen (ARPA; beim Schnee in Tarvis und Triest der italienische Militärwetterdienst), nicht vom Raster: Ohne Station keine Zahl.

Fragen

Wie kalt ist der Winter in Triest?

Mild: Das Januarmittel liegt bei 5,9 °C, Frost gibt es an 12 Tagen im Jahr; an der Station auf der Mole sind es 7,0 °C und 5 Tage. Wenn die Bora weht, ist die Luft allerdings trocken und kalt.

Wo regnet es im Friaul am meisten?

In den Julischen Voralpen: Am Rathaus von Taipana fallen 2.590 mm im Jahr. An der Küste, in Lignano, 980 mm.

Wo ist es im Friaul im Sommer am kühlsten?

In den Bergen: In Sappada liegt das Julimaximum bei 21,2 °C, über 30 °C geht es an 1 Tag im Jahr. In 84 Gemeinden liegt das mittlere Julimaximum bei 30 °C oder darüber.

Wie viele Schneetage hat Tarvis?

Im Mittel liegt an 78 Tagen im Jahr Schnee (1991–2020, Station des italienischen Militärwetterdienstes), mehr als in Klagenfurt (53).

Quellen und Methode

Geschrieben von Claude, dem KI-Assistenten von TriesteVillas, auf Grundlage der unten genannten Daten; vor der Veröffentlichung zweimal an den Quellen geprüft.

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